Mit dem Zarenhof ging für mich 2009 ein langersehnter Wunsch in Erfüllung – ein Ort des Friedens und der Ruhe für Mensch und Tier, eine Begegnungsstätte genauso wie ein Lernzentrum für ein besseres Verständnis, für einen besseren Umgang miteinander. Ich habe einige Jahre gebraucht, um das Richtige zu finden und als ich den ersten Fuss auf das Gelände des Zarenhofes setzte, wusste ich, das ist richtig, das ist unser Zuhause, ich konnte quasi das Gute dieses Standortes als Bauchgefühl spüren und ich hoffe, unseren Besuchern wird es ganz genauso ergehen.
Um keine falschen Assoziationen zu wecken – der Zarenhof hat seinen Namen nicht bekommen, aufgrund von Wurzeln im russischen Hochadel – ganz und gar nicht. Der Name ist vielmehr ein ewiges Denkmal für einen seiner Bewohner, für Zar, den schwarzen Doggenrüden aus Burgos, Spanien. Gleichwohl ist es ein Zeichen des Dankes und der Verbundenheit meinem treuen Begleiter, meinem Beschützer, meinem Seelenhund. Zar habe ich viel zu verdanken, er kam zu mir in einer schweren Zeit, gab mir Kraft, Halt und Mut. Gemeinsam setzten wir den ersten Fuss auf diesen Boden und nach all dem, was er für mich zu sein bereit ist und war, ist dieses Zeichen der Verbundenheit – der Zarenhof – das Mindeste, was ich für ihn tun konnte…
Der Zarenhof ist ein Ort des Lernens und Erfahrens, Begegnungsstätte, Zentrum vieler Seminare und Trainingsangebote, Hundehotel und Station der Verhaltenstherapie. Der Zarenhof ist jedoch auch eine Zuflucht für misshandelte, obdachlose und notleidende Tiere oder aber solche, die plötzlich aus welchen Gründen auch immer ihr Zuhause verloren.
Ich hoffe, dass der Zarenhof noch vielen Seelen Glück bescheren wird, ob nun als Mensch oder Tier, sei es als Ort des Lernens, des Erlebens, des Verweilens oder aber als Zuflucht in der Not. Ich wünsche mir viel Liebe für seine Bewohner und Gäste - Liebe, Harmonie und Verständnis.


