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Gesa Kuhn – geboren wurde ich 1975 in Wiesbaden und verbrachte meine Kindheit im Taunus. Schon immer fühlte ich mich den Tieren besonders verbunden und verbrachte mit ihnen jede freie Minute. Als ich kaum über die Tischkante lugen konnte, sammelte ich im Sommer täglich Schnecken und veranstaltet Schneckenrennen, ich baute ihnen kleine Schneckengärten und Wohnungen. Ich konnte stundenlang haarige Raupen beobachten und ließ mich gefangen nehmen von der Baukunst der Ameisen.

Ich schleppte jede Streunerkatze  Zuhause an, päppelte Vögel- und Mäusekinder auf und fühlte mich in der Gesellschaft der Tiere einfach geborgen, wohl und frei.

Schon als kleines, blondes Mädchen besserte ich mir mein Taschengeld auf, indem ich nach der Grundschule Hunde ausführte, und während mein Vater sich im Reitstall um sein Pferd kümmerte, spielte ich mit den Hofhunden und brachte ihnen neue Tricks bei.

Immer schon gehörte mein Leben den Tieren und ich folgte meinem Herzen und ließ mich nicht beirren.

1985 zogen wir aus dem Taunus nach Niedersachsen und mit 11 Jahren fuhr ich fast jeden Nachmittag viele Kilometer mit dem Fahrrad in das nächste Tierheim, um dort Hunde auszuführen, sie zu bürsten, mit ihnen zu spielen und ihnen Liebe zu schenken. Mein größter Wunsch war es, endlich einen eigenen Hund zu bekommen. Zwei Jahre später zog endlich „Plunsch“ bei uns ein, ein Terriermischling. Mit ihm durfte ich lernen und wachsen. Leider nahm die Epilepsie mir meinen Freund viel zu früh.

1992 zog der erste Border Collie bei uns ein und seitdem hat diese Passion eine Eigendynamik bekommen. Wir begannen mit Agility (später machte ich den Trainerschein im Club für Britische Hütehunde e.V. / VDH) und 1996 durfte ich als Mitglied des Deutschen Teams international starten.

Zunehmend baten mich andere Hundehalter um Tipps oder Trainingshilfe und so schlich sich langsam die Hundeschultätigkeit ein, daraus wurde später „COUNTRYDOG“.
1995 konnte ich meinem ersten Hundenotfall helfen – ein 10 Monate junger Border Collie, dessen Besitzer, ein Pferdehändler, ihn im Kofferaum seines Mercedes (kein Kombi) zufällig dabei hatte, als ich auf einem Agility Turnier in einer Reithalle war. Dieser kleine Spatz war ohne sein Wissen der „Gründer“ von „COUNTRYDOG Border Collie Rescue“.  (Mehr über diese Geschichte und die Entstehung von COUNTRYDOG findet Ihr auf den COUNTRYDOG-Seiten…)
Durch wachsende Bekanntheit und viel Öffentlichkeits- und Fernseharbeit (mehr dazu unter dem Menüpunkt „Presse“) hat sich unser Kundenkreis nun ausgeweitet auf einen internationalen Radius von Schweden bis Spanien, den fachlichen Austausch halte ich mit Kollegen in Deutschland, Österreich, Italien, England sowie den USA. - Und es ist eine Freude, dieses Netzwerk wachsen zu sehen.

In den vergangenen Jahren durfte ich vielen Hund-Mensch-Teams wieder auf die Pfötchen helfen. Manchmal waren es nur Kleinigkeiten oder vergnügliche Anlässe, manchmal kamen sie jedoch auch mit großen Sorgen oder Nöten. Ganz egal, was es war, was es ist, ich bemühe mich stets meinem Gegenüber mit offenen Augen und offenem Herzen zu begegnen. Wenn mir etwas wirklich fern liegt, dann die arrogante Art, mit der manche selbsternannten Hundegurus leichtfertig und selbstherrlich irgendwelche Urteile und Trainings“gebote“ verhängen.

Ich werde immer da sein, für die Hunde und für ihre Menschen…

„Freude an einem Hund haben Sie erst, wenn Sie nicht versuchen, aus ihm einen halben Menschen zu machen.
Ziehen Sie stattdessen doch einmal die Möglichkeit in Betracht,
selbst zu einem halben Hund zu werden.“
(Edward Hoagland)